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Joseph Selleny

Felsentempel von Mamallapuram, Indien, 1858

Felsentempel in Indien

Natalies Bildbeschreibung

In Gebärdensprache

Natalie

Bildbeschreibung

Mein erster Eindruck von diesem Bild ist, dass es dort sehr einsam sein muss. Es sind weder Menschen noch Tiere zu sehen. Dafür aber sehr viele Steine und Felsen.
Im Mittelpunkt des Bildes steht ein Felsen, aus dem ein Tempel herausgemeißelt wurde. Vor dem Felsen ist eine Art Eingangsbereich zu sehen, welcher mit Säulen geschmückt ist.

Auf dem Rücken des Berges steht eine Ruine, zu der in den Stein gehauene Treppen führen. Das Bild ist in vorwiegend grauen, matten Farben gehalten, wobei ein wenig Gelb und Grün durchscheint. Der Künstler dürfte den Ort an einem heißen Sommertag gemalt haben, rechts oben ist die Sonne schwach erkennbar.

Auf mich wirkt es, als ob der Tempel sehr heilig und unnahbar ist. Es wirkt wenig einladend, so als ob nur wenige Menschen diesen Ort aufsuchen.

Julia

Ein geheimnisvoller Tempel unter vielen Steinen

Der Felsentempel von Mamallapuram sieht sehr geheimnisvoll aus. Ich glaube, dass unter den Steinen in dem Tempel ein wertvoller Schatz liegt. Der Tempel ist verflucht und es traut sich keiner nachzusehen, ob etwas an dem Gerücht dran ist, dass ein wertvoller Schatz unter dem Tempel versteckt liegt.

Das Bild ist sehr schön und bestimmt ganz toll zum Klettern. Ja! Das würde mir hier sehr viel Spaß machen, hier herum zu klettern. Aber gefährlich wäre es hier wohl auch ein bisschen.

Das Bild ist mit sehr schönen Farben gemalt. Joseph Selleny hat keine bunten Farben verwendet, aber es ist trotzdem sehr schön. Es sieht richtig alt und wertvoll aus. Vielleicht war das Absicht??

Es muss hier sehr kalt sein, denn nirgends wachsen Bäume und Sträucher. Tiere und Menschen sieht man hier auch keine. Das heißt aber nicht, dass es nicht schön ist. Sondern nur dass es kalt ist, oder vielleicht auch sehr trocken.

Auf dem großen Felsen, direkt über dem Tempel, könnte man bestimmt gut die Sterne betrachten und träumen. Oder wenn man nachdenken möchte und sich etwas ausruhen, dann ist dieser Ort gut dafür geeignet.

Das Licht strahlt von oben auf den Felsentempel Mamallapuram. Ich glaube, es ist ein früher Vormittag.

Julia

Der Fluch von Shiva

Indien ist eine andere Kultur. Es ist ganz anders als Österreich. Die Einwohner Indiens glaubten schon seit mehreren Jahrhunderten, dass Shiva, der indische Gott, über Leben und Tod zu bestimmen hat.

Jedes Jahr bringen sie in einen alten Steintempel Menschenopfer und wertvolle Schätze, in der Hoffnung noch lange leben zu dürfen.

Shiva wacht über die Schätze und jeder der versuchte, sie zu stehlen, kam dabei ums Leben. Das Volk Indiens dachte sich so einige Geschichten über ihren Gott aus.

Es gab alle 45 Jahre einen neuen Gott. Ihm wurden dann jedes Jahr die kostbaren Geschenke gebracht. Nach den 45 Jahren glaubten die Indier an einen neuen Gott. Sie geben den Göttern immer lustige und merkwürdige Namen.

Ein gewisser Vjuetschi Youis beschäftigte sich sehr mit der Forschung. Er forschte über Shiva und die anderen Götter. Folgendes dachte er sich aus und entdeckte er:

Sobald ein Gott 35 Jahre alt war, wurde er schwanger. Nach zehn Jahren starb er dann. Er kam in die erste Himmelsstufe. Sein Sohn oder seine Tochter waren da noch sehr jung. Er oder sie war der neue Gott Indiens. Tagtäglich beobachtete der Vater sie oder ihn aus dem Himmel, um zu sehen was sein Sohn oder seine Tochter auf der Erde so trieb.

In der ersten Himmelsstufe sind die Götter sehr arm. Sie haben nichts anzuziehen, keinen Schlafplatz, wenig zu essen und zu trinken und auch keine Dusche. Sie waren wirklich sehr sehr arm. Nach fünf Jahren, war der “kleine Gott” schon 15 und der “große Gott” kam in die zweite Himmelsstufe.

Dort hatte er schon etwas anzuziehen, einen alten Karton zum Schlafen, einen dreckigen Teich zum Duschen, Brot und Wasser, lumpige Schuhe und eine alte Decke. Er sah noch ungefähr fünfmal in der Woche nach seinem oder seiner Kleinen.

Die nächsten fünf Jahre verflogen im Nu, und der oder die Gott oder Göttin auf Erden war nun schon 20. Der Vatergott kam nun in die dritte Himmelsstufe. Er hatte eine kleine Gartenhütte, ein Bett, eine Dusche, einen Kleiderschrank mit ein paar Kleidern, einen Kühlschrank und etwas Geld.

Er sah noch vier mal in der Woche hinunter auf die Erde. Das ging immer so weiter. Und als der Gott auf der Erde 35 Jahre alt war, bakam er einen Sohn oder eine Tochter. Inzwischen war der Gott im Himmel schon auf Himmelsstufe sechs.

Nach zehn Jahren starb auch der Gott auf Erden und der “große Gott” war im ACHTEN HIMMEL. Er hatte einen Whirlpool, eine riesengroße Villa, viel Geld, eigene Retaurants und tausend Diener. Dort blieb er auch und starb nie.

Vjuetschi Youis wurde sehr berühmt und verdiente sehr gut. Das war ihm aber noch nicht genug. Er wollte auf der ganzen Welt bekannt sein. Er forschte bis zum Umfallen, jeden Tag und jede Nacht. Bis er plötzlich etwas entdeckte: Die Steine des Indischen Tempels von Mamallapuram waren wertvoll. Es waren echte indische Fregnyomus- Steine. Das Indische Volk gab schon seit Jahren auf, nach diesen Steinen zu suchen, dabei lagen sie direkt vor ihrer Nase. Man erkennt diese Steine nur bei Vollmond.

Shiva starb NIE. Er war der Wächter von Indien. Er hat überhaupt nichts mit den Göttern zu tun. Oder, doch! Schließlich hatte er den ersten erschaffen.

Das Volk ehrt ihn und bringt die Schätze jedes Jahr zu ihm in den Mamallapuram Tempel, der ( wie sie jetzt ja wissen) aus den magischen Fregnyomus- Steinen erbaut wurde.

An einem schönen Nachmittag spielte Nivjina vor dem Tempel mit zwei der magischen Steine. Ihre Eltern gingen derweil in der Nähe spazieren. Plötzlich sahen sie zu ihrer Tochter, und da! - Sie war nicht mehr da!

Ihre Eltern fingen wild an zu kreischen: “Wo ist Nivjina?” Sie suchten überall nach ihrer Tochter, jedoch ohne Erfolg. Das kleine Mädchen war verschwunden. Jeden Tag kamen die Eltern zu dem Tempel von Mamallapuram. Dort suchten sie nach ihrer “Kleinen”.

Nach vielen Jahren tauchte Nivjina wieder auf. Doch sie war blind. Traurig erzählte sie ihren Eltern, dass sie in den Tempel hineingeklettert war, um dort zu spielen und dann war dort ein Mann mit Schmuck und Verzierungen. Er hatte sie in den Arm genommen und ihr in die Augen gesehen. Plötzlich konnte sie nichts mehr sehen. Sie musste für ihn kochen und bügeln und den ganzen Haushalt erledigen. In dem Tempel war nämlich eine Wohnung und in der wohnte Shiva!!!! Dem Mädchen gelang es letztendlich zu fllüchten und zu ihrer Familie zurück zu kehren.

Den indischen Gott gab es also wirklich. Und er war auch lebendig. Seitdem fürchtete sich jeder Mensch vor Shiva, und das zurecht. Man weiß bis heute nicht, wie viele arme Seelen er schon verspeist hatte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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