Joseph Selleny
Weg nach dem Tor in Point de Galle auf Ceylon

Filitsas Bildbeschreibung
In Gebärdensprache
Filitsa
Bildbeschreibung
Dieses Bild ist eindeutig noch eine Skizze. Aber eine ziemlich gut gelungene, wenn man das so sagen kann, und es braucht keinen einzigen Strich mehr, um gut auszusehen. Es vermittelt den Eindruck, der Maler steht am Rand der Menschenmasse und macht, statt sich das Ganze zu merken, eine schnelle Zeichnung davon.
Es muss ein besonderer Tag für die Leute in Ceylon sein. Vielleicht waren sie gerade in der Kirche. Das könnte das Gebäude links sein, bei dem man deutlich ein Kreuz auf der Spitze erkennen kann. Wie sich das bei so einem Gottesdienst oder einer Messe auf Ceylon wohl abspielt? Interessant wäre das schon. Vorausgesetzt, es ist überhaupt eine Kirche.
Und das Gebäude rechts, das könnte ein Rathaus sein. Warum ich das denke? Seht ihr nicht die Verzierungen auf dem Dach und die Säulen? Na also, wenn das nicht wie ein Rathaus aussieht! Aber seht ihr, was komisch ist? Der Mann vor dem mutmaßlichen Rathaus muss ein Riese sein. So groß wie der ist. Allerdings ist er ziemlich verschwommen und undeutlich, wie die anderen Leute.
Man sieht nicht viel von ihnen, da sie ja von hinten gezeichnet wurden. Am Rand sieht man einen Mann in einem Wagen mit großen Rädern. Er hat eine Ziege vorgespannt. Wer sagt, dass das eine Kuh ist, den muss ich leider korrigieren. Oder habt ihr jemals schon so eine kleine Kuh gesehen?
Der Mann muss ein Händler sein. Was er wohl verkauft?! Vielleicht will er seine Ziege loswerden. Der Mann ist aber erst auf dem Weg zum Bazar, soweit ich das weiß. Bazar ist ein anderes Wort für Markt. Es wird gerne für Märkte im Orient verwendet. Der Bazar in Point de Galle, wird am Ende der Baumallee sein. Dort, wo alle Menschen hingehen. Aber es sind möglicherweise nicht nur Menschen aus Ceylon. Denn Ceylon war einmal im Besitz vieler Länder: Holländer und Engländer.
Auf dem Bazar werden viele verschiedene Gewürze angeboten. Darunter Zimt, Chili und Curcuma. Curcuma hat eine heilende Wirkung bei manchen Beschwerden. Unzerkleinert sind das Curcuma grüne Kapseln mit kleinen Samen darin. Wenn es nicht geröstet wird, schmeckt es sein bisschen komisch.
Aber es werden wahrscheinlich nicht nur Gewürze auf dem Ceylon Bazar verkauft, denn auch Perser, Araber, Griechen, Römer, Malaien und Inder handelten hier mit ihren Waren.
Ob die Leute auf Ceylon wohl erstaunt waren, dass da plötzlich so ein großes Schiff wie die Novara bei ihnen anlegte? Oder fuhren bei ihnen jeden Tag so große Schiffe in den Hafen ein?
Was ich noch sagen will zu diesem Bild: Der Gegensatz zwischen Natur und Gebäuden ist sehr gut, eher wilde Bäume und „gerade“ Häuser. Ein Superbild!
Clara
Hülsenfrüchte - Kichererbsen
Schon 7000 Jahre vor Christus waren Kichererbsen in Nord- und Südamerika bekannt.
Heute sind sie im mittlerem Osten und Indien Grundnahrungsmittel. Es gibt viele verschiedene
Sorten, z.B.: beige, haselnussgroße und kleine, braune.
Alle haben einen äußerst wohlschmeckenden, nussigen Geschmack. Ihren deutschen Namen haben die Kichererbsen von hanseatischen Kaufleuten. Sie glaubten das die ihnen bisher unbekannten Hülsenfrucht an einem lachendem Fratz zu erkennen und nannten sie Kichererbsen.

Kichererbsen sind schmackhafte Bestandteile von Salaten, Suppen, Eintöpfen, Pürees oder Pasten.
Besondere Spezialität auf Kichererbsenbasis sind Hummus, eine Paste die auf keiner orentalischer Vorspeisentafel fehlen darf, sowie Falafel, die würzigen, frittierten Gewürzbällchen aus Kichererbsen.