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Das Tagebuch des Projekts

Das Logbuch

Das Logbuch dokumentiert den Projektablauf. Hier gibts Fotos, Terminprotokolle, Ideen und Infos. Auf dieser Seite stehen die aktuellsten Artikel.

Alle weiteren Artikel findest Du unter Bildbeschreibungen, Ausstellungsplanung, Interviews und Termine.

Aktuelles

Museum Online Award 2007

6. Juli 2007

Gratulation an alle Beteiligten!!!!!!!
Unser Projekt hat einen der 3 Awards beim diesjährigen Museum Online Wettbewerb gewonnen.

Museum Online Award 2007

Zu dem Zeitpunkt wars noch spannend: Wer wird einen Preis bekommen?

Bilder und einen Bericht von der Preisverleihung gibts auf museumonline.at.

Dort gibts auch die Links zu allen 9 tollen, spannenden Projektwebseiten, die alle besucht werden wollen….

Schöne Ferien!!!!!!!!

Interviews

Interview mit Joseph Selleny (6)

16. Mai 2007

Interview mit Joseph Selleny (6)

Schüler/innen: Sie wollen uns heute über Ihre erste Äquatorüberquerung erzählen, die an Bord der Novara stattgefunden hat.

Selleny: Ja, gerne. Also, am 14.Juli abends hatten wir uns dem Äquator so weit genähert, dass es der Mannschaft gestattet wurde, sich zur Feier der ersten Überschreitung vorzubereiten und ein Vorfest zu begehen. Schon nach Sonnenuntergang erschien ein als Neptun verkleideter Bootsmann, um allen zu verkünden, dass wir demnächst den Äquator passieren würden. Er hatte eine Rede einstudiert, die er aber, als er endlich sprechen durfte, nur stockend vor Aufregung von sich gab. So geriet er - zur Belustigung aller Anwesenden, trotz Perücke und bemaltem Gesicht, trotz Tierfells und Harpune - in größte Verlegenheit. Ein weiterer Matrose half ihm aus dieser Verlegenheit und überreichte ihm einen selbst gefertigten riesigen Sextanten und eine Karte samt Zirkel. Damit konnte Neptun beweisen, dass wir am nächsten Tag tatsächlich sein Reich betreten würden und er also berechtigt sei, an denen, die das erste Mal diese Linie überschritten, eine Taufe vorzunehmen. Daraufhin ergossen sich Ströme von Wasser auf alle, von den Mastkörben und den Feuerspritzen, so dass niemand trockenen Fußes blieb. Ein Teerfass, das angezündet ins Meer geworfen wurde, leuchtete noch lange den Weg. Musik und Tanz beendeten die Festivitäten des Vorabends.

Schüler/innen: Das war erst die Vorfeier? Wie fand dann die tatsächliche Äquatorialtaufe statt?

Selleny: Nun, am frühen Morgen des 15. Juli 1857 überquerten wir also den Äquator (30° 15’ für Navigationsexperten). Ich war zu diesem Zeitpunkt an Deck, denn ich wollte diese Stimmung festhalten. Das Meer war von einer grünlichen Farbe, fast unwirklich schien es vor mir zu liegen. Dieser optische Eindruck blieb den ganzen Tag über und es machte den Eindruck, als ob es ganz seicht wäre. Bald jedoch wurde meine Aufmerksamkeit von den Ereignissen an Deck gefangen genommen.

Nachmittags um ein Uhr erschien wieder Neptun, diesmal in Begleitung seiner Gattin. Beide thronten auf einem Wägelchen, das von sechs (verkleideten) Tritonen gezogen wurde. Die Musiker der Kapelle waren ebenfalls verkleidet; sie spielten während der Fahrt des Wagens lustige Melodien. Allmählich füllte sich das Deck mit Masken und Spaßmachern, Pantomimen und weiteren Meeresgottheiten. Morrock, unser großer Jagdhund, war niemals später ähnlich aufgeregt wie bei dieser Versammlung der seltsamsten Gestalten.
Nachdem nun der Beherrscher des Meeres eine Ansprache vor dem Commodore und dem Commandanten gehalten hatte, erklärte er feierlich, nunmehr die Äquatorialtaufe vornehmen zu wollen. Das war für alle erfahrenen Seeleute natürlich ein Riesespaß, die Täuflinge hingegen waren gemischter Gefühle und manchen sah man die Sorge an, was denn nun kommen würde. Jeder Matrose musste sich nun mit einer Mischung von Teer und Fett einseifen und mit einem riesigen Rasiermesser aus Blech abschaben lassen. Damit sie alle endgültig gereinigt die südliche Hemisphäre unserer Erde betreten würden, hatte man am Vorderdeck ein großes Segeltuch an den vier Ecken aufgespannt und mit Wasser zu füllen versucht. Darin wurden die Matrosen förmlich gebadet und eingetaucht, bis sie vollkommen durchnässt waren.
Einige Matrosen wollten sich dieser Zeremonie durch Flucht entziehen. Es war aber eine überaus große Belustigung für die Zuschauer und für Neptuns Helfer, diese in ihren Verstecken aufzuspüren und sie der Behandlung zuzuführen. Das Gericht Neptuns war in diesen Fällen von einer außerordentlichen Strenge; es blieb den Matrosen nichts erspart.

Schüler/innen: Wurden Sie auch getauft, Herr Selleny?

Selleny: Natürlich. Keiner entging der Äquatorialtaufe. Wohl aber verfuhren die Matrosen mit dem Stabe und den Naturforschern weit sorgsamer. Niemand aber konnte ihnen entkommen, und so wurde auch ich eingeseift und gereinigt und war am Ende nass bis auf die Knochen. Hatten wir geglaubt, dass nach Rasur und Bad der ganzen Prozedur ein Ende gesetzt war, so täuschten wir uns gewaltig. Als letzter und gewaltigster Teil der Äquatorialtaufe flossen von den Mastkörben herunter Ströme von Wasser auf alle Anwesenden und nahmen kein Ende, weil unaufhörlich vollgefüllte Gefäße nach oben gereicht wurden. Ich wehrte mich bald nicht mehr gegen die Wasserfluten und konnte mein Vergnügen daraus ziehen, mich selbst und meine Reisegefährten zu beobachten. Noch lange danach hatten wir ausreichend Themen für Gespräche und Scherze aus dieser Prozedur. Die Güsse von oben steigerten die „hydropathische Feierlichkeit“ (S 116) weiter und sie erreichte ihren Höhepunkt durch ein sich steigerndes ausgelassenes Getümmel und Geschrei aller – bis plötzlich der Wachposten lautstark „Zwei Uhr!“ rief und sich der allgemeine Tumult beinahe schlagartig auflöste. Das Leben an Deck beruhigte sich und kehrte rasch wieder zur ursprünglichen Ordnung zurück.

Schüler/innen: Und Sie?

Selleny: Die diensthabenden Offiziere und Matrosen mussten wohl oder übel nass ihre Tätigkeit aufnehmen. Alle anderen – so auch ich – konnten sich lachend und scherzend in ihre Kabinen und Unterkünfte begeben und sich trockene Kleidung beschaffen. Das Deck wurde aufgekehrt, die Verkleidungen weggeschafft und nach kürzester Zeit, als ich wieder nach oben kam, wäre bei Beobachtern leicht der Eindruck entstanden, die ganze Zeremonie nur geträumt zu haben. Aber ich wusste: Nunmehr war ich einer von denen, die den Äquator überquert hatten, ein Kundiger und Wissender. Dass ich noch mehrmals diese gedachte Linie passieren würde, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, ich dachte aber noch öfter an meine Erlebnisse im Atlantischen Ozean. Nie wieder war es so vergnüglich.

Schüler/innen: Vielen herzlichen Dank!

(Anregung entnommen aus: Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde in den Jahren 1857,1858, 1859 unter den Befehlen des Commodore Bernhard von Wüllerstorf-Urbair. Erster Band. Wien: Aus der kaiserlich-königlichen Staatsdruckerei 1861. S 114f.)

Ausstellungsplanung

Texte aus dem Buch “Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde”

16. Mai 2007

Die folgenden Texte aus “Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde” (Zitat s.u.) können als Zusatzmaterial zu den einzelnen Räumen und Beiträgen der Schülerinnen und Schüler verwendet werden.

(Sämtliche Zitate aus: Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde in den Jahren 1857,1858, 1859 unter den Befehlen des Commodore Bernhard von Wüllerstorf-Urbair. Drei Bände. Wien: Aus der kaiserlich-königlichen Staatsdruckerei 1861/62)

Pinguine
Band I / Seite 236f. (Rechtschreibung nicht verändert)

„ […] Auf dem Gange nach dem Plateau, wohin von der Ansiedlerhütte
an der Nordseite des Kraterrandes ein schmaler, steiler und an mehreren Stellen ungemein beschwerlicher Pfad führt, kamen wir an einem Brutplatz des gelbbuschigen Spring-Punguins (Eudyptes chrysocome) vorüber, auf dem sich mindestens 500 bis 600 dieser wunderlichen Thiere befanden, welche mit langen gelben, buschigen und in Halbcirkelform über den Augen vertheilten Federn geziert sind, und, wie die Naturforscher des Lion sehr richtig bemerken, wegen ihres eigenthümlichen Gefieders und der fast schuppenartigen Bedeckung ihrer flossenähnlichen Flügel einigermaßen an die Fischbildung erinnern. Einen Theil des Jahres im Wasser lebend, den anderen meist am Festlande zubringend, hat die Natur sie in einer Weise ausgestattet, welche diesen beiden Zwecken gerecht wird. Das häßliche graubraune Gefieder der Jungen sticht so gewaltig von dem schmucken Kleide der Eltern ab, dass sie beim ersten Anblick kaum als zur selben Art gehörige Thiere erscheinen. Die Weibchen legen nur ein oder zwei Eier, und zwar im October, so dass ihre Jungen zur Zeit unseres Besuches bereits ungefähr anderthalb Monate alt waren. Diese Pinguins, so gelenk und behende im Wasser, ihrem eigentlichen Elemente, zeigen sich ziemlich schwerfällig auf dem Lande und sich daher sehr leicht zu fangen oder mit dem Stocke zu erschlagen. Nur muß man sich dabei vor ihrem langen scharfen Schnabel hüten, mit dem sie leicht ihrem Verfolger nicht unbedeutende Verletzungen beibringen können. Sie haben von ihrem Brutplatze aus bereits einen förmlichen Pfad nach dem Meeresufer ausgetreten und es zeugt zugleich von dem wunderbaren Instinct dieser Thiere, dass dieser Ort fast der einzige Punkt auf der ganzen Insel ist, welcher vom Meere aus errreicht werden kann. Es bietet ein eigenthümliches Schauspiel dar, eine Anzahl jener Spring-Pinguins zu sehen, wie sie , nachdem sie sich mit Muße im Meer gebadet und Nahrung für ihre Jungen gesammelt haben, mit ihren Zierlichen Köpfen aus dem Wasser auftauchen, und wohlberechnend von der heranstürzenden Brandung sich ans Ufer spülen lassen, oder wie sie, mit gebücktem Kopfe von Stein zu Stein hüpfend, sich plötzlich gleich gewandten Trampolinspringern in die wilde Fluth stürzen! […] “

Vögel
Band I/ Seite 246 (Rechtschreibung nicht verändert)

„ […] Was die Fauna St.Pauls betrifft, so erscheint eine bisher noch nicht beschriebene Art aus der Gattung der Seeschwalben (Sterna) mit korallenrothem Schnabel und Füßen, schwarzem Kopfe und einem höchst zierlichen silbergrauen Gefieder, unstreitig als der schönste unter ihren geflügelten Bewohnern, während die Pinguine (Eudyptes chrysocome) als die wunderlichsten und seltsamsten Geschöpfe der Insel angesehen werden müssen. Außerdem kommt noch ein zierlicher, im Felsen nistender grauer Sturmtaucher (Prion vittatus) und eine braune Raubmöwe (Stercorarius antareticus), so wie drei Arten von Albatrossen (Diomeda exulans und chlororhynchos und Phoebtria fuliginosa) vor, welche sämmtlich in zahlreichen Exemplaren gesammelt worden sind. […]“

Robben
Band I/Seite 246f. (Rechtschreibung nicht verändert)

„ […] Eine etwas reichere Ausbeute, als die Oberfläche, bot das Kraterbecken. Dasselbe hat eine Thiefe von 100 bis 175 Fuß; dicht am Rande fiel das Senkloth bereits zehn Faden tief hinab. Versuche mit dem Schleppnetze (Drague), obwohl zu wiederholten Malen angestellt, haben zu keinerlei günstigen Resultaten geführt. Dagegen lieferte die Angel manches interessante Sammlungsstück, und Wanderungen zur Zeit der Ebbe über die bloßgelegten Felsblöcke längs des Ufers am Kraterbecken lohnten sich durch manchen konchyliologischen Fund. In der Mitte des Bassins trafen wir bei 34 Faden Tiefe schlammigen Grund, in der Nähe der heißen Quelle ungefähr 100 Fuß davon entfernt bei 19 Faden, und an einer dritten Stelle an der Südseite erst bei 23 Faden. […]

[…] Die Bärenrobben (Arctocephalus falclandicus), von denen, wie Macartney erzählt, noch zu Ende des vorigen Jahrhunderts täglich Tausende ans Ufer kamen, um sich zu sonnen, sind dermalen gänzlich verschwunden und nur höchst selten soll eines dieser Thiere von den gegenwärtigen Bewohners der Insel gesehen und erlegt werden. Nicht einmal von den Gerippen jener Seesäugethiere, welche noch, als die Naturforscher des Lion die Insel St.Paul durchwanderten, so massenhaft umherlagen, daß man sich gleichsam nur über Knochenfelder entlang des Kraterrandes fortbewegen konnte, ist dermalen eine Spur vorhanden, und Niemand würde ahnen, dass auf dieser Insel einst Hundertausende Robben ihren Tod gefunden haben. […]”

Nutztiere
Band I/Seite 247 (Rechtschreibung nicht verändert)

„ […] Fast alle vierfüßigen Bewohner der Insel sind aus Europa oder den französischen Colonien durch Schiffe hierher gebrachte Hausthiere, wie Schweine, Ziegen, Katzen, Kaninchen, welche gegenwärtig im verwilderten Zustande hier leben. Die Ziegen, welche zuerst um das Jahr 1844 eingeführt wurden, sind in großer Anzahl im nordwestlichen Theil der Insel vorhanden; Schweine dagegen werden seltener angetroffen. Während unserer Anwesenheit wurde ein Schwein und eine verwilderte Katze erlegt; wenige Tage darauf fing man die fünf Jungen dieser Katze, welche aus Mangel an Nahrung freiwillig ihr Versteck verlassen hatten. Ein Hasenweibchen, das wir aus der Capstadt mitgebracht, erhielt auf der Insel die Freiheit und es war für die Fortpflanzung dieser nützlichen Thiere ein glücklicher Zufall, dass sich auf der Insel bereits ein Männchen dieser Hasenart befand. Auch ein paar Gänse wurden den Ansiedlern zum Geschenke gemacht, die sich vielleicht dort fortpflanzen.

Da wir die Insel unbewohnt glaubten, so war es anfänglich die Absicht, mehrere Gattungen Hausthiere verschiedener Geschlechter behufs der Fortpflanzung auf St. Paul zurückzulassen und wir hatten zu diesem Zwecke bereits in der Capstadt verschiedene Einkäufe an Nutzthieren gemacht; allein wir unterließen dieses Vorhaben unter den herrschenden Umständen, wo für dieselben wenig Aussicht vorhanden schien, so lange verschont zu bleiben, um den gewünschten Erfolg zu erreichen. Kühe werden zuweilen von den Walfängern des frischen Futters wegen zur Kräftigung auf der Insel zurückgelassen und nach einigen Monaten wieder abgeholt. […] “

Bumerang
Band III/ S 28f. (Rechtschreibung nicht verändert)

„ […] Wir forderten die uns umstehenden Eingeborenen auf, den Bumerang oder Kilie zu schleudern, und waren nicht wenig erstaunt zu sehen, dass kein einziger der schon ziemlich civilisierten, schwarzen Natursöhne dieses berühmte Wurfgeschoß mit sich führte, sondern dasselbe erst aus dem Knieholze eines benachbarten Baumstammes geschnitzt werden musste. Indeß waren diese halbmonförmige, 15 Zoll lange, 2 Zoll breite, eben so rohe, als durch ihre Flugeigenthümlichkeit merkwürdige Waffe bald angefertigt, und wenn die damit angestellten Schleuderversuche keinen richtigen Begriff von der Furchtbarkeit des Bumerang und der viel gerühmten Gewandtheit der Eingeborenen, ihn zu schleudern, gaben, so lag der Grund wohl hauptsächlich darin, dass das platte rippenähnliche Stück Holz nicht jene parabolische oder hyperbolische Form besaß, welche eine Hauptbedingung zu sein scheint, damit dasselbe, unter einem Winkel von mindestens 30 bis 40 Grad geworfen, in drehender Bewegung wieder nach dem Ausgangspunkte zurückkehre. Wir haben jedoch bei einer anderen Gelegenheit Bumerangs von Eingeborenen in große Entfernungen mit so bewunderungswürdigen Geschick schleudern sehen, dass dieselben jedes Mal wieder in die Nähe jenes Punktes zurückkehrten, von dem aus sie geschleudert wurden. Die ganze Erscheinung des Zurückfliegens ist so befremdend, dass man deren Richtigkeit zu weilen bezweifeln hört, obschon eine Erklärung leicht in der Construction der Waffe gefunden werden kann. Da nämlich dieselbe zwei völlig platte Seitenflächen hat, so rotirt sie, gleichsam auf der Luft aufliegend, und wird durch deren Widerstand gezwungen eine Ellipse, vielleicht eine Parabel zu beschreiben, was bei jedem Körper der Fall sein dürfte, welcher flache Seiten hat und von dem der Schwerpunkt der Figur nicht mit dem Drehungsmittelpunkte übereinstimmt, sobald der Stoß seitlich von der Verbindungslinie beider Punkte geschieht. Begreiflicher Weise muß für den günstigsten Fall der Körper derart geworfen werden, dass seine Ebenen mit den Luftschichten einen Winkel von nahe an 45 Grad bilden. […]”

Fußnote: Nach englischen Schriftstellern sollen bumerangähnliche Waffen auch in den Gräbern von Theben in Ober-Ägypten gefunden werden. Auf einem der Frescobilder, welche die Sitten und Gebräuche der alten Ägypter illustriren, und sich gegenwärtig im britischen Museum in London befinden, ist eine Figur im Momente dargestellt, wo sie den „Bumerang“ oder „Wurfstock“ nach einer Anzahl von Enten schleuderte, welche gerade aus dem Gebüsch von Papyrusstauden auffliegen.“

Bildbeschreibungen

JOSEPH SELLENY,HAUS DES ROANKIDDI-HÄUPTLINGS,1858

15. Mai 2007

In diesem Bild fällt mein erster Blick auf die Kokosnussbäume. Man kann das echte Leben im Wald sehen, nicht elegant, aber glücklich mit dem einfachem Leben in der wunderschönen Landschaft. Auf dieser Insel Puynipet wohnen viele exotische Tiere zum Beispiel die Papageien. Die Farbe dieses Bildes ist nicht sehr hell, vielleicht Nachmittag ist schon vorbei oder die Bäume sind zu groß, deshalb kann die Sonne nicht bis nach unten scheinen. Auf dem Bild findet sich der Sammelplatz für Waldfänger. Sie können einander dort treffen und Wasser trinken. Ich glaube, auf dieser Insel muss es heiß oder warm sein. Man kann das an den Kleidern der Manschen auf dem Bild sehen. Sie tragen keine Kleidung am Oberkörpe.

Interviews

Interview mit Joseph Selleny (5)

12. Mai 2007

Interview mit Joseph Selleny (5)

Schüler/innen: Sie haben beim letzten Gespräch erzählt, dass die Sonntage auf der Novara ganz anders verlaufen seien als die Tage der restlichen Woche.

Selleny: Ja, das war eine willkommene Abwechslung, vor allem, wenn man wochenlang auf hoher See war, sehnte man den Sonntag herbei. Für mich als begleitender Maler war es nicht so schwierig, die Tage nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Ein gemeiner Matrose hingegen hatte von Montag bis Samstag kaum freie Zeit und schon gar keine Möglichkeit, sich von seinen Kollegen zu absentieren und zum Beispiel den Gedanken nachzuhängen. Um Lagerkoller und Streitigkeiten zu vermeiden, um die Matrosen bei Laune zu halten und sie weiterhin zum Arbeiten zu motivieren, waren Zerstreuungen notwendig.

Schüler/innen: Welcher Art waren die?

Selleny: Nun, man beging den Sonntag vor allem einmal unserem Herrn entsprechend würdig. Nach der Reinigung des Schiffes und der Musterung der Mannschaft gegen halb elf Uhr wurde ein kleiner Altar aufgerichtet und vom Capellan der Expedition eine Messe gelesen. Sämtliche dienstfreie Matrosen und der gesamte Stab nahmen daran teil. Die Bordmusik begleitete diese mit kirchlichen Weisen und Liedern. Am Schluss wurde vom Priester das übliche Gebet für das Kaiserhaus gesprochen und man spielte und sang die Kaiserhymne. Es war meist sehr feierlich und ergreifend, Teil einer kleinen frommen Christengemeinde auf einer schwimmenden Kapelle zu sein.

Schüler/innen: Das können wir uns vorstellen. Ging dann die Arbeit wie gewohnt weiter?

Selleny: Nun, die anfallenden Tätigkeiten mussten natürlich immer verrichtet werden. Trotzdem konnte der dienstfreie Teil der Mannschaft am Sonntag auch die Erlaubnis erhalten sich für einige Stunden einer Tätigkeit zu widmen, die den Matrosen besonders gefiel: dem Tombolaspiel. Es war für viele eine willkommene Abwechslung und Zerstreuung, und man hörte manch lautes und gelöstes Lachen unter den Spielern. Ich selbst habe es manchmal auch mit besonderem Vergnügen betrieben. Es ist eine heitere und harmlose Belustigung, die die Spieler zum Gewinnen anspornt, aber auch das Gemeinschaftsgefühl fördert. Noch Tage später hörte man Scherzworte über Deck schallen. Ganz selten nur ergab das Spiel Streitigkeiten, die von den Vorgesetzten rasch geschlichtet werden konnten.

Schüler/innen: Wie klang der Feiertag aus?

Selleny: An manchen Abenden wurde eine besondere Vergnügung angeboten: Die Schiffsband stellte sich beim Großmast auf und spielte eine Stunde lang heimische Lieder und Weisen, Walzer, Polkas und Nationaltänze der teilnehmenden Länder. Dazu führten die Matrosen oft wunderliche Tänze auf, gaben ihrer Fröhlichkeit Ausdruck und drehten sich allein oder mit einem Partner im Kreis. Besonderer Jubel brach los, wenn die Musik eine Monserina (eine italienischer Gesellschaftstanz) anstimmte. Einige Männer haben mir immer wieder erzählt, dass sie beim Klang der vertrauten Melodien in eine Art Erinnerung an ihre Lieben in der Heimat fielen. Erst mit dem Ende der Veranstaltung fanden sie sich wieder in der Realität und an Deck der Novara.

Schüler/innen: Bekamen die Matrosen bei diesen Unterhaltungen nicht Heimweh?

Selleny: Nun, es war sicherlich notwendig, den Matrosen regelmäßig etwas Zeit für Vergnügungen zu gönnen. Die Arbeit ist schwer und anstrengend; die Freizeit sehr dürftig. Die Zerstreuungen sollten auch die Motivation aufrecht erhalten. Außerdem waren diese Tanzveranstaltungen auch durchaus eine vortreffliche Art der Leibesübungen, also der sportlichen Betätigung anderer Art. Die Eintönigkeit langer Seereisen wurde so auf angenehme Art unterbrochen. Und aufkommendes Heimweh hilft sicherlich dabei, die Energie darauf zu konzentrieren, wohlbehalten wieder heimzukehren.

Schüler/innen: So war das Leben an Bord nicht nur hart.

Selleny: Nein, durchaus nicht. Manche Scherze und Späße wurden getrieben. Oft wurde ein Matrose von den anderen geneckt; es wurde auch gelacht. Wunderliche und kuriose Männer waren an Bord, die viel von anderen Fahrten zu erzählen wussten. Wahrscheinlich war auch eine Menge Seemannsgarn darunter. Gemeinsam schmiedete man Pläne für die nächsten Landaufenthalte. Und ein ganz besonderes Ereignis war die Überquerung des Äquators, das ich euch beim nächsten Mal genauer schildern werde. Auf Wiedersehen!

Schüler/innen: Auf Wiedersehen!

(Sämtliche Zitate aus: Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde in den Jahren 1857,1858, 1859 unter den Befehlen des Commodore Bernhard von Wüllerstorf-Urbair. Erster Band. Wien: Aus der kaiserlich-königlichen Staatsdruckerei 1861. S 21 ff.)

Interviews

Interview mit Joseph Selleny (4)

10. Mai 2007

Interview mit Joseph Selleny (4)

Schüler/innen: Sie haben ja Tage und Wochen auf dem Schiff verbringen müssen? Wie ist denn ein ganz normaler Alltag abgelaufen?

Selleny: Ja, da muss ich jetzt ein bisschen ausholen. Auf einem Schiff herrscht eigentlich fast immer rege Betriebsamkeit; nur die Stunden der Nacht (die unterschiedlich lang waren), ließen etwas Ruhe einkehren, „jene süße Zeit, welche den Reisenden so oft auf den Flügeln des Traumes in die ferne Heimat trägt.“
Etwa um fünf Uhr begann das Leben durch den Klang der metallenen Schiffsglocke, kurz darauf hörte man einen gellenden Pfiff, der die Mannschaft auf das Deck ruft. Der Alltag beginnt: „Dies ist die geschäftigste Zeit des Tages und für den Zuschauer zugleich die unbehaglichste. Überall wird gescheuert, gefegt und gereinigt, ganze Fluten von Wasser stürzen auf den Boden der Batterie und des Verdecks, und wer noch nicht genug Vertrautheit mit dieser Waschmethode besitzt, um sich schnell nach einem sicheren Punkte zu retten, der läuft Gefahr, sobald er sich außerhalb der vier Wände seiner Cabine nur blicken lässt, sogleich auch tüchtig durchnässt zu werden.“ Ich bin mehr als einmal vollkommen durchnässt in meine Kabine geflohen und musste meine gesamte Kleidung wechseln. Aber so ist das Leben auf einem Schiff, man gewöhnt sich daran.

Schüler/innen: Wann haben Sie gefrühstückt?

Selleny: Nach der Reinigung der verschiedenen Räumlichkeiten des Schiffes, ziehen sich die Matrosen auch zu ihrem Frühstück zurück, das ist so etwa um sieben Uhr. Auch die Passagiere und nichts Diensthabenden sieht man allmählich an Deck wandeln und sich an der Seeluft erquicken oder nachsehen, wie denn das Wetter werde. Ihr müsst euch auch vorstellen, dass ein Sonnenaufgang auf dem offenen Meer ein beeindruckendes Naturschauspiel war, zumindest in den ersten Wochen, bis man sich daran „gewöhnt“ hatte. Das Frühstück nahmen wir – um etwa neun Uhr - meist an der Tafel des Commodore oder in der Bibliothek ein, denn da konnten die Erkenntnisse der letzten Stunden und die Pläne der kommenden Tage miteinander besprochen werden.

Schüler/innen: Was geschah dann am Vormittag?

Selleny: Um etwa zur selben Zeit, zu der wir frühstückten, wurde zum „Klarschiff“ geblasen. Das heißt, sämtliche Waffen, Kanonen und alle Metallteile jeglicher Gefechtsposten wurden einer Reinigung unterzogen. Immerhin war die „Novara“ ein Kriegsschiff, auch wenn sie nicht als solches unterwegs war.

Schüler/innen: Eine langweilige Sache!

Selleny: Diese Tätigkeit wurde den Arbeitenden aber verkürzt, indem die mitreisende Musikband heitere Stückchen spielte und ihre Morgenprobe unter kundigen Zuhörern abwickelte. So konnte ich beobachten, dass sich diese Arbeit von einer ungeliebten zu einer angenehmen und erstrebenswerten wandelte, konnte man doch Musik hören und singen – und dabei auch seinen Träumen und Gedanken nachhängen. Nach dem Klarschiff wurde eine allgemeine Inspektion der Mannschaft und der Waffen abgehalten. Da war es dann etwa zehn Uhr vormittags.

Schüler/innen: Und dann?

Selleny: Die nächste Stunde war der Gerichtsbarkeit vorbehalten. Matrosen, die sich eines Vergehens schuldig gemacht hatten, wurden vorgeführt und – wenn notwendig - einer Bestrafung zugeführt. Der Schiffsleutnant Bela Gaál de Gyula war oftmals kein beneidenswerter Mann, ich habe seine Unnachgiebigkeit und Diplomatie bewundert.

Schüler/innen: Was haben Sie am Vormittag gemacht?

Selleny: Nun, ich habe mich oft an Deck befunden und Skizzen und Aquarelle begonnen und fertig gestellt. Ich habe aber auch Gespräche mit den Matrosen geführt und so viel über ihre Lebensweise erfahren.
Die Forscher waren – gemeinsam mit dienstfreien Offizieren und Kadetten - nach ihrem Frühstück meist unter Deck in der Bibliothek, in welches das frühere Kanonenzimmer umgebaut worden war. Das war ein heller luftiger Raum. „in dem eine eigens für die Zwecke der Reise zusammengestellte reichhaltige Bibliothek den Besucher zur geistigen Tätigkeit einlud. Die meisten der darin enthaltenen Werke bezogen sich auf die Geschichte der der von der kaiserlichen Expedition besuchten Länder, so dass jeder Einzelne, bevor er den einen oder anderen Ort berührte, sich über dessen physische, historische oder sozialen Verhältnisse“ ausführlich unterrichten konnte.

Hier arbeitete und forschte man so etwa zwischen zehn und drei Uhr, während die Mannschaft Exerzierübungen durchführte. Ich habe mir sagen lassen, dass es das beste Mittel gegen Langeweile und Heimweh wäre. Untätigkeit wird auf einem Schiff überhaupt selten zugelassen und nicht gerne gesehen, denn sie gilt als der Ursprung der Seekrankheit. Der Commodore hat des öfteren bestätigt, dass in der Seefahrt dieses hartnäckige Übel „durch wohltätige Zerstreuung, welche eine ernsthafte Beschäftigung gewährte, nicht nur verminden, sondern vielleicht sogar gänzlich unterdrücken ließe“.

Schüler/innen: Und das Mittagessen?

Selleny: Das Mittagessen nahmen wir spät ein, so um halb vier Uhr wieder in der Kabine des Commodore oder früher am Offizierstisch. Für die Matrosen, die ja körperlich beansprucht waren, gab es das Mittagessen bereits um zwölf Uhr.

Schüler/innen: Und was geschah bis zum Abend?

Den Rest des Tages verbrachten wir mit unseren Studien, mit Gesprächen oder Plaudereien. Man versammelte sich auch an Deck, um ein wenig Luft zu schöpfen und sich zu bewegen. Dabei konnte man oftmals ganz wunderbare Beobachtungen machen. Ungewöhnliche Wolkenformationen oder Tiere und Pflanzen im Wasser erregten manchmal unsere Aufmerksamkeit und inspirierten mich auch zu zahlreichen Skizzen. Besonders anregend waren die nächtlichen Gespräche, wenn das Mondlicht auf die Novara fiel. Der Sternenhimmel, den man an Bord eines Schiffes beobachten kann, ist sehr beeindruckend, müsst ihr euch vorstellen. Man vermeint, ganz allein auf der Welt zu sein.

Ganz anders hingegen verlebte man den Tag bei stürmischer See. Da versuchte jeder gegen die aufkommende Seekrankheit zu kämpfen und sich vor der Witterung zu schützen, indem er unter Deck blieb. An arbeiten war da weniger zu denken, es blieben Gespräche oder man versuchte zu schlafen. Umso dankbarer jedoch waren wir alle, wenn die nächtliche See einigermaßen ruhig war.
Aber am Sonntag war alles ganz anders. Das erzähle ich euch beim nächsten Mal.

Schüler/innen: Vielen Dank für das ausführliche Gespräch!

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Quelle und sämtliche Zitate aus: Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde in den Jahren 1857,1858, 1859 unter den Befehlen des Commodore Bernhard von Wüllerstorf-Urbair. Erster Band. Wien: Aus der kaiserlich-königlichen Staatsdruckerei 1861. S 21 ff.

Termine, 1. Termin

Texte von Kindern gefunden

9. Mai 2007

Folgende Texte habe ich auf meinem Computer noch gefunden. Sie sind Berichte über verschiedene Treffen.
Ich weiß nicht, ob es die schon online gibt …

1. Text von JULIA

Der Besuch im belvedere

Am Mittwoch den 14.Februar 2007 waren einige Kinder der ersten Klassen im belvedere zu Besuch. Zuerst wurden wir in zwei gleich große Gruppen eingeteilt und danach durch das Museum geführt. Es gab dort viele spannende Dinge zu besichtigen. Das Bild „Der Kuss“ war sehr faszinierend. Darauf war ein Paar zu sehen, das sich gerade einen Kuss gab außerdem war es mit Blattgold verziert. Wir betrachteten auch einen wunderschönen prächtigen Marmorsaal. Dieser war wie der Name schon sagt aus Marmor. Zum teil zumindest, denn wie uns die nette Führerin erklärte, war er ab der Hälfte aus Zementmischung, die aber wirklich täuschend echt aussah. Außerdem war er prachtvoll geschmückt. Am Boden des Saales wurde in goldenen Buchstaben der Staatsvertrag verewigt. Man hatte auch einen wunderschönen Ausblick über die Stadt Wien. Der ehemalige Bewohner des belverderes war der Prinz Eugen. Ihm diente es als Sommerresidenz. Das Gymnasium GRG21 wurde als einzige Schule Wiens, ausgewählt um an dem Projekt Museum online teilzunehmen. Jetzt sollen wir eine eigene Homepage mit Bildern und Informationen über das belvedere gestalten. Alle freuen sich schon sehr darauf. Der Besuch im Museum war wirklich sehr beeindruckend und äußerst schön.

2. Text von NATALIE

BELVEDERE

An einen schönen Mittwochvormittag ging ein Teil unserer Klasse und noch ein paar andere Kinder ins Belvedere. Das ist ein Museum über Zeitgenössische Bilder.
Dort sollten wir ein paar Bilder von dem Maler Selleny ins Internet stellen. Als wir ankamen gab es aber erst einmal eine kleine Führung mit Babara und Heidi. Wir bekamen Namensschilder und gingen in den Marmorsaal.
Heidi, unsere Führerin, erklärte uns, dass der Boden aus gefälschtem Marmor war, und die Wand aus echtem.

3. Text von Pamela

Museum Online

Als wir endlich ankamen schauten wir uns den Barockgarten vom oberen Belvedere an.
Der Ausblick vom oberen Belvedere auf das untere Belvedere war wunderschön.
Man sah von dort oben viele wichtige Gebäude, wie den Stephansdom. Es waren dort vier Teiche, die gerade in Bau sind. Der Garten hat mir sehr gut gefallen.
Er war mit Kieselsteinen, Wiese und anderen rötlichen Steinen geschmückt.
Danach wurden wir im Belvedere in zwei Gruppen geteilt.
Die erste Gruppe ging zwei lange Treppen hinauf in den ersten Stock.
Dort bekamen wir die ersten Informationen von der Führerin Barbara.
Die führte uns dann in den Festsaal, wo auch zwei Bilder vom tierliebhabenden Kaiser hangen. Wir gingen dann zur Bilderausstellung von verschiedenen Malern, wie zum Beispiel Klimt oder anderen berühmten Malern.
Auch Skulpturen konnte man besichtigen, manchmal kleine manchmal große.
Später gingen wir in den Besprechungssaal und besprachen, viele Bilder.
Bei den meisten Bildern muss man zuerst nachdenken, was das Bild einem sagen will.
Wir bekamen zwei Mappen zum Anschauen und Nachdenken.

Ausstellungsplanung

Ausstellungsplanung - Anmerkungen

9. Mai 2007

Das sagen die Schülerinnen zur Ausstellungsplanung

Clara: Mir gefällt die Ausstellungsseite, statt der Wolke um das Bild würde auch eine Sonne passen. Die grüne Katze ist witzig, ich wusste gar nicht, dass Fair, Michi und Elena sie gemacht haben.

Elena: Mir gefällt die Ausstellungsseite gut. Was würde ich ändern: Die Farben des Logo (Maler Ahoi) sind so wenig auffällig, da würde z.B. Lila gut passen oder eine andere kräftige Farbe, grün – orange. Nicht so blass, sondern auffällig. Lila ist meine Lieblingsfarbe. Den Quiz finde ich gut. Da passen auch ein paar Bilder zu meinem Text der Tegetthoff-Expedition.

Fair: Die beiden Seiten gefallen mit sehr gut. Ich finde die Seite mit unseren Zeichnungen passt zusammen mit der Ausstellung. Die Farbe des Logo passt gut zu den Texten.

Pierre: Mir gefällt sie Seite gut, ich glaube, ich würde nichts ändern.

Michaela: Mir gefällt die Ausstellungsseite auch sehr gut, vor allem die grüne Katze, denn die habe ich gemeinsam mit Fair und Elena gemacht.

Filitsa: Ich finde, der Hintergrund sollte bunter sein, weil es ist irgendwie fad…. Ich hätte gerne, dass es sich ganz von den anderen Seiten unterscheidet, dass es irgendwie anders aussieht als bei dieser Homepage, anders als das Logbuch zum Beispiel. Vielleicht kann sich die grüne Katze übers Bild bewegen.

Florian: Ich finde, es sollte farbenfroher sein. So dass man Freude dabei hat, wenn man es ansieht. Ein bisschen Bewegung wäre nett. Ich hätte die Bildausschnitte aus dem Quiz gerne als Illustration für die Tiere.

Natalie: Das Logo ganz oben schaut aus wie Holzplatten. Die Seite an sich gefällt mir schon, aber die braunen Striche oben, finde ich, passen nicht dazu. Das Logo für das Zusatzmaterial gefällt mir nicht sehr, weil ich glaube, man versteht es nicht.

Pamela: Ich finde, die ganze Seite hat immer die gleichen Farben. Es sollten mehr Farbtöne verwendet werden. Der Rahmen um die Bilder gefällt mir nicht, das Bild ist real und der Rahmen passt irgendwie nicht dazu. Das Logo, das den anderen nicht gefällt, finde ich wieder gut.

Simon: Ich würde nichts ändern. Am besten gefallen mir diese kleinen Logos. Die Bilder aus dem Quiz kann man wunderbar für die Zusatzeinträge verwenden.

Julia: Ich weiß nicht, was sich sagen soll. Ich würde den Bilderrahmen ändern, bunter, lustiger und irgendwie schief. Außerdem wünsche ich mir mehr Farben im Hintergrund. Den Hintergrund von Maler ahoi würde ich anders machen, z.B. blaues Meer mit Wellen. Sonst finde ich die Seite sehr schön.

Alex: Nicht schlecht, nicht schlecht. Die Seite gefällt mir an sich sehr gut. Es sieht sehr dem Logbuch ähnlich, das ist aber egal.

Birgit: war leider nicht da

Dagmar: Ich finde die Seite gelungen, könnte mir allerdings auch eine Hintergrundfarbe vorstellen. Vielleicht kommen dann aber die Bilder nicht so gut zur Geltung. Das müsste man ausprobieren. Die „gezeichneten“ Dinge gefallen mir gut, das lockert die Seite auf. Der Rahmen um das Bild erinnert mich allerdings an ein Leibnitz-Keks.
Die Kinder haben die grüne Katze besonders nett gefunden; mir gefällt sie auch – sie könnte durch die Räume führen. Bewegen darf sie sich ja nicht …??
Das braune Logo ist für mich ebenfalls eher wenig auffällig - wenn aber alles bunt ist, wird es unübersichtlich. Oder wird die Startseite hierher gehören??
Raum 1: Finden sich hinter den Fingern die Bildbeschreibungen??? Das Icon haben wir nicht ausgesucht, oder haben wir darüber gesprochen?
Wenn es geht, sollen meine Texte nicht ganz vorne, sondern ganz hinten zu finden sein.

Termine

Termin 7.Mai

8. Mai 2007

Am Montag, den 7. Mai trafen wir uns in der Schule. Es war ein Arbeitsnachmittag: Alle tipselten, suchten noch nach letzten Informationen, lasen Texte von anderen, kommentierten Einträge oder halfen einander beim Schreiben.

Zwei Wochen vorher hatten wir die Texte für die Räume geschrieben und uns dann geeinigt, wer welche Zusatzinformationen recherchiert.
Die sollten bis zum 7. Mai fertig sein.

Manche haben die Texte bereits vorher eingestellt oder an Maria geschickt. Manche waren ein bisschen verunsichert und mussten rückfragen. Am Montag konnten wir aber alles so weit erledigen, dass es als fertig bezeichnet werden kann.

Jetzt muss nur noch alles genau an die Webmaster geschickt werden, die dann hoffentlich eine schöne Seite daraus machen. Nein, nicht hoffentlich - ganz sicher!!!

Weil wir drei Stunden so beschäftigt waren, gibt es davon leider keine Bilder. Aber die Fotos von den Schüler/innen am Computer hatten wir ja schon.

Ausstellungsplanung

Text von Pierre: Die Navigation

8. Mai 2007

Die Navigation

Schon in der Urgeschichte entwickelten die Menschen primitive Karten und Navigationssysteme:

die Sichtnavigation - das Zurechtfinden in Küstennähe mit der Erinnerung und an einfachen Küsten.

die terrestrische Navigation - die Ortsbestimmung mit Landmarken (markanten Punkten an Land), vereinzelten Leuchttürmen , auch die Lotung (Tiefenbestimmung des Fahrwassers) gehören dazu.

Diese klugen Methoden werden heute durch dicht markierte Lichtschranken an Hafen begrenzt Koppelnavigation: die Ortsbestimmung aus Schnelligkeit und Kursrichtung.

Seit dem Mittelalter werden Himmelsrichtungen mit dem Kompass bestimmt. Der Kompass besteht aus einer Metallnadel, die immer in Richtung norden zeigt. Dieser ist an der Nordseite rot gefärbt. Die Nadel ist an einem Metallstab befestigt und diese ist in einer Plastikschachtel verstaut. Der Kompass wird heutzutage in Camps oder in der Wildnis verwendet. Die Kunst der Navigation wurde vor etwa 6000 Jahren in Indien und wahrscheinlich in Ägypten und dem heutigem Libanon erfunden.