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Das Tagebuch des Projekts

Das Logbuch

Das Logbuch dokumentiert den Projektablauf. Hier gibts Fotos, Terminprotokolle, Ideen und Infos. Auf dieser Seite stehen die aktuellsten Artikel.

Alle weiteren Artikel findest Du unter Bildbeschreibungen, Ausstellungsplanung, Interviews und Termine.

Ausstellungsplanung

Was hat ein Rabe mit der NOVARA zu tun? - Die Geschichte von Komkuro

8. Mai 2007

Ich war gerade aufgewacht,da hörte ich laute Musik vom Marktplatz. Ich fragte mich, warum die Menschen ein Fest machten, wenn es doch gar nichts zu feiern gab! Und weil ich neugierig war, flog ich von meinem Baum herunter, um zu sehen, was da los sein konnte.
Ich bin übrigens ein Rabe und mein Name ist Komkuro.
Jedenfalls war auf dem Marktplatz eine riesige Menschenmenge versammelt. Und im Hafen lag das allergrößte Schiff, das ich je gesehen hatte, vor Anker! An der Schiffswand konnte ich das Wort “NOVARA”, lesen. Viele Männer liefen umher und schleppten große Kisten in den Schiffsbauch. Um besser sehen zu können, setzte ich mich auf einen Stapel seltsamer Geräte, die da so herumstanden. Aber auf einmal kamen zwei Männer, packten die Geräte und leider auch mich, und legten alles in eine große Kiste. Ich hörte noch das ferne Rufen der Menschen, dann begann das Schiff zu schaukeln und mir wurde schlecht!

Als ich wieder halbwegs bei Sinnen war, schaute ich mich um. Viel gab es wahrlich nicht zu sehen, denn es war ziemlich dunkel, nur ein wenig Licht fiel herein! Also öffnete ich den Deckel der Kiste. Nun befand ich mich in einem Lagerraum! Es roch ziemlich muffig, also suchte ich den Ausgang. Als ich draußen war, sah ich, dass das Schiff schon auf offener See war! Jetzt konnte ich nicht mehr nach Hause! Die Strecke wäre zum Fliegen viel zu lang gewesen, also musste ich hier bleiben. Deshalb schaute ich mir das Deck einmal genauer an! Mann, war das riesig! Ich musste hinauf zum Mast flattern, um einen Überblick zu gewinnen.
Als ich oben war, staunte ich, dass das Meer so weit sein konnte. Ich sah auch das Deck und die Sachen, die da lagen. Doch unter all den Tauen und Fässern waren auch Malersachen. Das wunderte mich, denn normalerweise gibt es so etwas auf Schiffen nicht. Um mich zu vergewissern, dass ich mich nicht geirrt hatte, flog ich wieder herunter, und sah mir das Ganze von der Nähe an. Es waren wirklich Malersachen!
Nach einer Weile kamen auch Menschen an Deck. Einer von ihnen war ein Maler, das sah man auf den ersten Blick. Nach einer Weile ging der Maler wieder unter Deck. Ich folgte ihm bis in seine Kajute. Er bemerkte mich nicht.
In der Kajüte waren noch mehr Malersachen. Das war für mich nicht sehr interessant.
Weil ich langsam Hunger bekam, machte ich mich auf die Suche nach etwas Fressbarem. Schließlich kam ich in ein etwas abseits gelegenes Zimmer. Hier fand ich Kohl und andere Lebensmittel. Aber auch ein altes, unbenutztes Logbuch und ich beschloss, alle meine Erlebnisse aufzuschreiben.

Es vergingen einige Tage und ich hatte den Kohl langsam satt. Also beschloss ich mir, wie die Möwen, ein paar Fische zu fangen. Um ihnen sicherheitshalber noch einmal zuzusehen, flog ich wieder auf den Mast hinauf. Ich beobachtete einige Möwen, bevor ich mich selbst wagte.
Im Wasser schwammen viele große Fische und so stürzte ich mich in die Wogen, um einen von ihnen zu erhaschen. Ich hatte gerade einen besonders großen Fisch im Schnabel, da sah ich, dass ein Hai auf mich zu kam. Er schnappte nach mir, erwischte aber nur mein linkes Bein. Ich krächzte laut und erließ mich los. Erleichtert flog ich davon.
Ein paar Matrosen hatten mich gehört und standen nun an der Reling und nahmen mich in Empfang. Einige verarzteten notdürftig mein Bein. Ich war ihnen sehr dankbar.
Es vergingen viele Tage, und ich erfuhr, dass die “NOVARA” ein Entdeckungsschiff war, und dass man losgezogen war, um andere Länder zu erforschen.

Endlich war mein Bein wieder geheilt und ich flog wieder hinauf zum Mast. Ich hatte festgestellt, dass das mein Lieblingsplatz war.
Übrings war ich gar nicht mehr seekrank. Wie ich da sosaß, hörte ich plötzlich:”Land in Sicht!”
Ich fuhr hoch.
Na endlich, bald wieder festen Boden unter den Füßen!
Um das Land vor den fernrohrlosen Matrosen zu sehen, flog ich hoch und immer schneller. Und schließlich sah ich es. Es war anders als Österreich, ganz anders. Aber es gefiel mir.
Nach einiger Zeit kehrte ich wieder zur “NOVARA” zurück.
Einmal wurde es noch dunkel, dann waren wir da.

Die Leute staunten über das große Schiff, das da im Hafen anlegte. Ich sah, wie die Matrosen und Wissenschaftler ausstiegen. Der Maler setzte sich gleich hin und begann zu malen. Die Wissenschaftler sahen sich die Häuser an und notierten eifrig in ihre Notizblöcke. Die Häuser sahen ganz anders als in Österreich aus.

Ich sah noch viele fremde Dinge, doch dann sah ich SIE. Sie war die Liebe meines Lebens.
Ich wusste, dass die “NOVARA” weiterfahren würde. Doch ohne mich! Denn ich hatte hier ein neues Zuhause gefunden.

Ausstellungsseite: Route\Expedition\Wissenschaft

Ausstellungsplanung

Die Anakonda

7. Mai 2007

Sie ist bis zu neun Meter groß, eine Katze ist nur ein Schnäppchen für sie – die Andaconda. Hauptsächlich kommt sie in australischen Urwäldern vor.
Die Andaconda ist, was das Zusammenleben betrifft, ähnlich mit dem Hund, und doch ganz verschieden. Sie ist Einzelgänger, nur zur Paarungszeit nicht. Was dem Hund nun ähnlich sieht: Die Andacondas haben Reviere. Allerdings werden diese Reviere Jagdgebiete genannt. Die Größe dieser Jagdgebiete hängt von der Körperlänge der Schlange ab: Je länger sie ist, desto größer ist ihr Gebiet.

Dieser Artikel ist von Birgit, nicht von mir.

Raum: Tiere

Ausstellungsplanung

Insel St. Paul im Indischen Ozean

7. Mai 2007

Insel St. Paul im Indischen Ozean

Die Insel vulkanischen Ursprungs liegt 92 Kilometer südlich der Amsterdam-Insel im Indischen Ozean und ist in ihrem höchsten Punkt, der Crète de la Novara bis zu 268 m hoch. Auffällig ist insbesondere die kraterförmige Gestalt der Insel, wobei die Nordostflanke des Kraterabhangs womöglich durch Wellenerosion oder eine Eruption weggesprengt wurde. Und auf einer Seite ist sie zum Meer hin offen und eine natürliche Hafeneinfahrt wird nur von zwei schmalen Landzungen geschützt. Hier befand sich früher auch eine Station für Walfisch- und Robbenfänger. Entdeckt wurde die Sankt-Paul-Insel vermutlich im 16. Jahrhundert durch Portugiesen, die erste Erwähnung findet sich 1559. Die Insel wurde Ende 1857 im Zuge der Novara-Expedition wissenschaftlich eingehend erforscht. Des weiteren befindet sich auf der Insel in der Nähe des Kraters ein Schatz mit geraubtem Gold aus jüdischem Besitz, welches im Zweiten Weltkrieg von der Besatzung des deutschen Kriegsschiffes Atlantis versteckt wurde.Die Marinesoldaten befürchteten, dass die Atlantis bald von der britischen Navy entdeckt und versenkt werden würde, was auch später nördlich der Insel Ascension zutraf. Die Insel ist zusammen mit Ihrer Nachbarinsel Amsterdam einer der Schauplätze des Romans Die Kinder des Kapitän Grant von Jules Verne.

Kann man das Bild auf folgender Seite, in der Ausstellungsseite verwenden?

http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Paul-Insel_(Franz%C3%B6sische_S%C3%BCd-und_Antarktisgebiete)

Ausstellungsplanung

HANDARBEIT

7. Mai 2007

Handarbeiten aus dem Orient sind sehr schön. Es gibt nicht viele Fabriken und Maschinen im Orient. Deshalb muss man sie von Hand machen. Handarbeit braucht viel Technik und Geduld. Es dauert auch lang, um sie anzufertigen und wenn es fertig wird, ist es wunderschön. Im Orient gibt es viele exotische Gegenstände, die in Handarbeit hergestellt werden. Besondere Handarbeiten sind Schmuck und Teppiche.

Ausstellungsplanung

Nutztiere aus dem Orient

7. Mai 2007

NUTZTIERE aus dem ORIENT

Im vorderen Orient sind Ziegen und Schafe die häufigsten Haustiere.
Pferde und Esel sind auch heute noch als Transportmittel tätig.
Im Orient werden Nutztiere nicht nur für anstrengende Arbeiten, sondern auch für
medizinischen Zwecke genutzt, doch die Wirkung des Verzehrs eines Hundedarms ist bis heute zweifelhaft.

Viele der Tiere sind auch Heilige Tiere (z.B. Indien - Heilige Kühe) oder werden als Beschützer vor bösen Geistern gesehen, wenn man sie opfert, manchmal aber reicht es dieses Tier nur zu besitzen.

Eine Menge Nutztiere in Europa haben ihre Abstammung aus dem Orient zum Beispiel: Hühner, Pferde, Esel, Rinder, Schafe und Ziegen.

Ausstellungsplanung

Orientalmusikinstrument

7. Mai 2007

Im Orient gibt es unterschiedliche Musikinstrumente wie bei uns. Orientalmusikinstrumenten sind oft von der Natur gemacht, zum Beispiel aus Bäumen, aus Fellen, aus Steinen, aus Holz oder aus Horn von Tieren.

Alle Instrumente sind nicht nur schön gemacht, sondern der Klang ist auch sehr schön.

Rebab, Tablah, Rababah, Oud, Mizmar, Nay, Chinese Pipa (Lute), Angklung, Gong, Hackbrett, Saw sam sai und Pi sind Beispiele für orientalische Musikalinstrumente.

Ausstellungsplanung

Der Fluch von Shiva

6. Mai 2007

Indien ist eine andere Kultur. Es ist ganz anders als Österreich. Die Einwohner Indiens glaubten schon seit mehreren Jahrhunderten, dass Shiva, der indische Gott, über Leben und Tod zu bestimmen hat.

Jedes Jahr bringen sie in einen alten Steintempel Menschenopfer und wertvolle Schätze, in der Hoffnung noch lange leben zu dürfen.

Shiva wacht über die Schätze und jeder der versuchte, sie zu stehlen, kam dabei ums Leben. Das Volk Indiens dachte sich so einige Geschichten über ihren Gott aus.

Es gab alle 45 Jahre einen neuen Gott. Ihm wurden dann jedes Jahr die kostbaren Geschenke gebracht. Nach den 45 Jahren glaubten die Indier an einen neuen Gott. Sie geben den Göttern immer lustige und merkwürdige Namen.

Ein gewisser Vjuetschi Youis beschäftigte sich sehr mit der Forschung. Er forschte über Shiva und die anderen Götter. Folgendes dachte er sich aus und entdeckte er:

Sobald ein Gott 35 Jahre alt war, wurde er schwanger. Nach zehn Jahren starb er dann. Er kam in die erste Himmelsstufe. Sein Sohn oder seine Tochter waren da noch sehr jung. Er oder sie war der neue Gott Indiens. Tagtäglich beobachtete der Vater sie oder ihn aus dem Himmel, um zu sehen was sein Sohn oder seine Tochter auf der Erde so trieb.

In der ersten Himmelsstufe sind die Götter sehr arm. Sie haben nichts anzuziehen, keinen Schlafplatz, wenig zu essen und zu trinken und auch keine Dusche. Sie waren wirklich sehr sehr arm. Nach fünf Jahren, war der “kleine Gott” schon 15 und der “große Gott” kam in die zweite Himmelsstufe.

Dort hatte er schon etwas anzuziehen, einen alten Karton zum Schlafen, einen dreckigen Teich zum Duschen, Brot und Wasser, lumpige Schuhe und eine alte Decke. Er sah noch ungefähr fünfmal in der Woche nach seinem oder seiner Kleinen.

Die nächsten fünf Jahre verflogen im Nu, und der oder die Gott oder Göttin auf Erden war nun schon 20. Der Vatergott kam nun in die dritte Himmelsstufe. Er hatte eine kleine Gartenhütte, ein Bett, eine Dusche, einen Kleiderschrank mit ein paar Kleidern, einen Kühlschrank und etwas Geld.

Er sah noch vier mal in der Woche hinunter auf die Erde. Das ging immer so weiter. Und als der Gott auf der Erde 35 Jahre alt war, bakam er einen Sohn oder eine Tochter. Inzwischen war der Gott im Himmel schon auf Himmelsstufe sechs.

Nach zehn Jahren starb auch der Gott auf Erden und der “große Gott” war im ACHTEN HIMMEL. Er hatte einen Whirlpool, eine riesengroße Villa, viel Geld, eigene Retaurants und tausend Diener. Dort blieb er auch und starb nie.

Vjuetschi Youis wurde sehr berühmt und verdiente sehr gut. Das war ihm aber noch nicht genug. Er wollte auf der ganzen Welt bekannt sein. Er forschte bis zum Umfallen, jeden Tag und jede Nacht. Bis er plötzlich etwas entdeckte: Die Steine des Indischen Tempels von Mamallapuram waren wertvoll. Es waren echte indische Fregnyomus- Steine. Das Indische Volk gab schon seit Jahren auf, nach diesen Steinen zu suchen, dabei lagen sie direkt vor ihrer Nase. Man erkennt diese Steine nur bei Vollmond.

Shiva starb NIE. Er war der Wächter von Indien. Er hat überhaupt nichts mit den Göttern zu tun. Oder, doch! Schließlich hatte er den ersten erschaffen.

Das Volk ehrt ihn und bringt die Schätze jedes Jahr zu ihm in den Mamallapuram Tempel, der ( wie sie jetzt ja wissen) aus den magischen Fregnyomus- Steinen erbaut wurde.

An einem schönen Nachmittag spielte Nivjina vor dem Tempel mit zwei der magischen Steine. Ihre Eltern gingen derweil in der Nähe spazieren. Plötzlich sahen sie zu ihrer Tochter, und da! - Sie war nicht mehr da!

Ihre Eltern fingen wild an zu kreischen: “Wo ist Nivjina?” Sie suchten überall nach ihrer Tochter, jedoch ohne Erfolg. Das kleine Mädchen war verschwunden. Jeden Tag kamen die Eltern zu dem Tempel von Mamallapuram. Dort suchten sie nach ihrer “Kleinen”.

Nach vielen Jahren tauchte Nivjina wieder auf. Doch sie war blind. Traurig erzählte sie ihren Eltern, dass sie in den Tempel hineingeklettert war, um dort zu spielen und dann war dort ein Mann mit Schmuck und Verzierungen. Er hatte sie in den Arm genommen und ihr in die Augen gesehen. Plötzlich konnte sie nichts mehr sehen. Sie musste für ihn kochen und bügeln und den ganzen Haushalt erledigen. In dem Tempel war nämlich eine Wohnung und in der wohnte Shiva!!!! Dem Mädchen gelang es letztendlich zu fllüchten und zu ihrer Familie zurück zu kehren.

Den indischen Gott gab es also wirklich. Und er war auch lebendig. Seitdem fürchtete sich jeder Mensch vor Shiva, und das zurecht. Man weiß bis heute nicht, wie viele arme Seelen er schon verspeist hatte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ausstellungsplanung

Teilnehmer der Österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition

6. Mai 2007

Ich habe den Eintrag gefunden und ihn auf Rechtschreibfehler hin durchgelesen (ein paar habe ich gefunden und korrigiert). Ich weiß aber nicht, wer den Beitrag geschrieben hat und für welchen Raum er da ist. Das musst du bitte dringend dazu schreiben. Am besten im Kommentar. Maria wird das dann sicher zusammentragen können.

Text

Teilnehmer der Österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition

Bei der Österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition waren die Führer Karl Weyprecht und Julius Payer.

Zuständig für Proviant war Gustav Brosch und Schiffsfähnrich war Eduard Orel. Außerdem begleitete sie ein Arzt namens Julius Kepes, der sich um die Gesundheit der Leute kümmerte.

Für die Dampfmaschine zuständig war Maschinist Otto Krisch. Bootsmann auf der Expedition war Petro Lusina. Damit die Dampfmaschine immer genug Kohle hatte, war Heizer Joseph Pospischill da. Für Essen und Trinken war Koch Johann Orasch zuständig.

Die Matrosen hießen Antonio Catarinich, Antonio Scarpa, Antonio Lukinovich, Guiseppe Latkovich, Pietro Fallesich, Giorgio Stiglich, Vincenzo Palmich, Lorenzo Marola, Franceso Lettis und Giacomo Sussich.

Das waren die Leute, die im Segelschiff Tegetthoff waren.

Interviews

Interview mit Joseph Selleny (3)

6. Mai 2007

Interview mit Joseph Selleny (3)

Schüler/innen: Grüß Gott, Herr Selleny!

Selleny: Grüß euch, Kinder. Worüber wollen wir heute sprechen?
Schüler/innen: Das Leben auf einem Schiff würde uns total interessieren. Wie hat man so den Alltag verbracht? War das nicht zeitweise unheimlich langweilig – so ohne Zeitung, Fernsehen und Internet?

Selleny: Man muss sich vorstellen, dass jeder von uns eine ihm zugeteilte Aufgabe hatte: Die Wissenschafter beobachteten und sammelten; die Offiziere kümmerten sich um die Fahrt und die Organisation der Route und der Aufenthalte. Und ich – ich hatte die Aufgabe, möglichst viel im Bild festzuhalten, meist in Skizzen, die ich später fertig stellte. Für alle Bilder war allerdings die Zeit viel zu kurz …

Schüler/innen: Wie viele Bilder haben Sie mitgebracht?

Selleny: Es sind über 2000 Skizzen, Illustrationen und Holzschnitte; ich kann gar keine genaue Zahl sagen. Sie sollen dazu dienen, die Reise zu dokumentieren. Viele von ihnen sind auch zu Illustrationen im Buch „Reise der österreichischen Fregatte Novara“ geworden. Erzherzog Ferdinand Maximilian, der Oberbefehlshaber der österreichischen Kriegsmarine, gab eigentlich den Anstoß zur Planung dieser Reise; ein berühmter Naturforscher der Zeit, Alexander von Humboldt, war Berater dieser Expedition. Es war also ein sehr ehrgeiziges Unternehmen und die Erkenntnisse, die gewonnen wurden, führten unter anderem zum Aufbau des Naturhistorischen Museums.
Über den Alltag auf der Novara erzähle ich euch im nächsten Teil.

Schüler/innen: Ja, bitte!

Quelle: (Sämtliche Zitate aus: Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde in den Jahren 1857,1858, 1859 unter den Befehlen des Commodore Bernhard von Wüllerstorf-Urbair. Erster Band. Wien: Aus der kaiserlich-königlichen Staatsdruckerei 1861. S 21 ff.)

Ausstellungsplanung

Text von Natalie: Die Entdeckung Australiens

6. Mai 2007

Dieser Text ist von Natalie; sie gehört zur Gruppe Landschaften und hat sich mit der Entdeckung Australien beschäftigt. Weil sie ihr Passwort nicht mehr weiß, stelle ich ihn ein.

Die Entdeckung Australiens

Lange vor seiner Entdeckung hatten Gelehrte im alten Europa behauptet, dass ein Südkontinent existiert. Häufig wurde das rätselhafte “Südland” (lateinisch: terra australies) erwähnt.

Marco Polo segelte 1292 von China zurück nach Venedig und erwähnte ein an Gold und Muscheln reiches Land südlich von Java.

Im 16. und 17. Jahrhundert erreichten vermutlich portugiesische, französische und spanische Seefahrer die Küsten Australiens und gingen an Land. Als gesichert gilt allerdings erst die Entdeckung der Cape York Peninsula durch den Niederländer Willem Jansz im Jahre 1606. Aber erst im Jahre 1642 entschlossen sich die Niederländer das Land mit einer Expedition zu erkunden und nannten es “Neu-Holland”.

Im Jahr 1770 landete der Leutnant der britischen Marine, James Cook, mit seinem Schiff, der „Endeavour“, in einer Bucht im Südosten des Kontinents. Dort gab es so viele neue Pflanzen und Tiere, dass die Bucht, an der sich heute Sydney ausbreitet, „Botany Bay“ genannt wurde. Cook nahm das Land im Namen seines Königs in Besitz.

Cook suchte den Kontakt mit den Ureinwohnern, den Aborigines, einem sehr naturverbundenen Volk.

England brauchte das neue Land als Kolonie für seine Strafgefangenen, 18 Jahre nach der Entdeckung durch Cook landeten die ersten 11 Schiffe mit Verurteilten in der Botany Bay. Die erste Besiedlung Australiens wurde Sydney genannt, nach dem Viscount Sydney, dem obersten Kolonialbeamten Australiens.

Um das Jahr 1880 galt der australische Kontinent als vollständig erforscht.